****Achtung****

am 16.04.2017 Saisoneröffnung
von 10.00-18.00 Uhr
* alle Maschinen in Funktion
* Ostereiermalen
* Gegrilltes, Gekochtes, Gebackenes

Zoo-Tiere

Hersteller:           Lineol-Aktiengesellschaft
Herstellungszeit: vor 1945
Vorbesitzer:        Familie Klose Sagar
Zugang:              Juni 2016
Standort:            Spielzeugabteilung, 1. Stock

Hergestellt hat sie die „Lineol Aktiengesellschaft“, die 1906 von Oscar Wilhelm Wiederholz in Brandenburg/Havel gegründet wurde. Besonders erfolgreich waren die Berliner Zootiere, die den lebensechten Entwürfen des Berliner Künstlers Albert Caasmann zu verdanken sind. Nach dem Ende des Krieges verstaatlichte man den Betrieb, der bis zur endgültigen Schließung 1963 DDR-Soldaten-Figuren herstellte. Die Bezeichnung „Lineol“ bezieht sich auf die wesentlichen Bestandteile Leinöl und Baumharz, welche die Masse für diese Spielzeugfiguren enthält.                                                                                              

 

 

Holz-LKW mit Werbeaufschrift:

Günther Abraham Gross Koschen Tel. 306
Länge:  45 cm, vor 1945
 

Pflanzholz für Waldarbeiter
Hersteller:           unbekannt
Herstellung:         Handarbeit
Herstellungszeit:  1900 – 1920
Vorbesitzer:         Familie des Revierförsters Hoffmann, Krauschwitz
Neuzugang:         10. Oktober 2014
Standpunkt:         Bereich Forst- und Waldwirtschaft

Das herrschaftliche Forstamt Muskau zog einst Frauen aus den umliegenden Dörfern zu bestimmten Waldarbeiten heran.
Auf dem Foto von 1905 verschulen die Arbeiterinnen unter Benutzung der Pflanzhölzer zweijährige Fichtensämlinge zur Ballenerziehung.
Nach Abschluss der Saison fand der so genannte "Pflanzerball" statt, eine willkommene Abwechslung im arbeitsreichen Alltag der jungen Frauen.

 

 

Elektro-Wecker Marke Eigenbau                                                                           

Hersteller des Weckers:            Gebrüder Thiel Ruhla
Umbau:                                   Günter Wecke aus Spree/Hähnichen
Umbauzeit:                              1950
Neuzugang:                             29. April 2012
Standpunkt:                             Sägewerk, Küche                                                                                                                                                 

Da Günter Wecke aus Spree/Hähnichen als Eisenbahner immer früh aufstehen musste, baute er sich einen Elektro-Wecker. In den 1950er Jahren kaufte er sich einen Wecker der Firma "THIEL", umbaute ihn mit einem Holzgehäuse und obenauf setzte er eine Klingelglocke. Über eine Mechanik wurde die Uhr mit der Glocke verbunden und elektrisch betrieben. Ein anhaltend lautes Klingeln verhinderte das Weiterschlafen und endete erst, wenn er an dem weit vom Bett entfernten Gerät den Ausschalter betätigte. 

Zwei Spieltiere aus Wachstuch

Hersteller:              unbekannt
Herstellungsart:      Katze maschinelle, Ente Handarbeit
Herstellungsdatum:1940-1950
Vorbesitzer:           Familie Noach aus Weißwasser
Neuzugang:           10. Mai 2013
Standort:               Spielzeugausstellung, 1 Stock
 
In der Kriegs- und Nachkriegszeit gab es großen Mangel an Allem. Jene Kinder, die ihr Zuhause verloren hatten, wünschten sich neues Spielzeug. So versuchten Firmen (Katze), aber auch die Eltern selbst (Ente) aus einfachsten Materialien, wie hier aus Wachstuch, Spieltiere herzustellen. Diese zwei aus dem Besitz von Familie Noack komplettieren die schon in der Spielzeugausstellung befindlichen Exponate.

 

 

Gießkanne

Hersteller:            Eberhard Schuband, Groß Kölzig
Herstellung:         Handarbeit
Herstellungszeit:  1950
Vorbesitzer:         Ute Schuband, Groß Kölzig
Neuzugang:         10. Dezember 2016
Standpunkt:         Sägewerk, Küche  

Der Klempnermeister Eberhard Schuband, geboren in Triebel (heute Trzebiel/PL) kam nach seiner Vertreibung nach Groß Kölzig und baute hier ein Haus für seine Familie. Diese Gießkanne hat er einst für seine Ehefrau in Handarbeit angefertigt. Die Buchstaben "U. S." stehen für Ute Schuband, die nun diese ganz beondere Gießkanne dem Museum zur Aufbewahrung übergeben hat.